Presse

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KURZINFO

Beiträge

Beitrag über die BATTLEFIELD LOVE LIVE Performance im österreichischen Rundfunk (ORF) im ZIB 24, von Sabine Schuster, 08.05.2015

ORF Still LOVE

Video ist 7 Tage in der TVthek verfügbar

Interviews


Interview über das Projekt im österreichischen Rundfunk (ORF), Burgenland Extra, mit Silvia Freudensprung-Schöll, 10.04.2015

Erste Pressestimmen

Cicero Magazin für politische Kultur

Das Projekt des Österreichers erinnert an Christos spektakuläre Verhüllung des Reichstagsgebäudes: Eberstaller plant, temporäre Kunst im öffentlichen Raum zu installieren. Für das „Battlefield Love Memorial“ will er lebensgroße rosafarbene Panzer und Soldaten aus recyclebarem Material verwenden. Berlin eigne sich mit seiner Geschichte hervorragend als erster Ausstellungsort, findet Eberstaller.

Das Schlachtfeld soll nach Willen des Künstlers nicht unantastbar sein, sondern durch die Menschen aktiv belebt werden: „Wenn Graffitisprayer das Werk mit ihren Statements bereichern oder aber Menschen sich entschließen, zwischen den Panzern ihre Kinder spielen zu lassen, sollen sie das gerne tun: Bewegte Menschlichkeit löst den Starrsinn.“ Auch in New York, Bangkok und anderen Metropolen weltweit könnte das Schlachtfeld Signale des Friedens setzen. Auch das ehemalige Fluggelände Berlin-Tempelhof eignet sich dem Künstler nach für die Performance. Wichtig ist der höhere Blickwinkel auf das Werk: Aus der Vogelperspektive verwandeln sich die Panzer und Soldaten, die aufeinander zustürmen, in den Schriftzug LOVE.

Bereits die der Idee vorangehende Skulptur „Battlefield“, die 2011 als Vorschau in Berlin gezeigt wurde, zeigt die Dimensionen des installierten Kriegsschauplatzes.
Das Ende der monumentalen Installation ist bereits vorgezeichnet. In einer Performance soll während eines Volksfestes ein Bulldozer das Schlachtfeld auflösen und so endgültig der Liebe die Hauptrolle überlassen. Das Schlachtfeld wird nicht mehr erkenntlich sein. Selbst die Überreste werden eine Verwendung erfahren: Der Schutt aus sogenanntem Leca-Beton eignet sich dazu, um Fundamentplatten wärmezudämmen. So wandelt sich die Kälte in Wärme.

Bevor das alles aber Realität werden kann, braucht Eberstaller noch Sponsoren – auf die er in Berlin hofft.

Cicero.de
über Battlefield Love Memorial

Achim Gnann, Kunsthistoriker und Kurator an der Albertina Wien

Der österreichische Künstler Nikolaus Eberstaller ist mit Werken vertreten, die auf spannende und faszinierende Weise gesellschaftliche Missstände anprangern und die fatalen Folgen von Not, Leid und Zerstörung durch den Missbrauch von Macht aufzeigen. Dabei sind die Aussagen der Kunstwerke bipolar, sie leben aus dem Spannungsfeld der Gegensätze, die nicht unvereinbar sind, sondern deutlich machen, dass jeder Aspekt eine positive und eine negative Seite umfasst. So nimmt man bei dem monumentalen BATTLEFIELD zunächst nur die plastisch hervortretenden Buchstaben des Wortes LOVE wahr, die durch die süßliche Farbe Rosa einheitlich mit dem Bildgrund verschmolzen sind. Bei näherem Hinsehen erkennt man, dass die Lettern aus unzähligen Spielzeugsoldaten und -panzern gebildet werden. Sie stehen in Reih und Glied, sind in geordnete Formationen gezwängt und werden von der Farbe wie eine einheitliche Soße überzogen, sodass die Akteure namenlos bleiben, ihnen keinerlei Individualität mehr zukommt. Zugleich spielt die Farbe auf die verletzliche menschliche Haut an, lässt die Soldaten wieder zu Fleisch uns Blut werden. Die Farbe Rosa entsteht durch die Mischung aus Rot, das für Blut steht, und Weiß, das Reinheit versinnbildlicht. Das Kunstwerk bringt auf subtile Weise zum Ausdruck, dass scheinbar unauflösbare Gegensätze sich verändern, auseinander hervorgehen können, dass sich aus Liebe ein Schlachtfeld und aus einem Schlachtfeld Liebe entwickeln kann.

Univ. Doz. Dr. Achim Gnann
über die dem Projekt vorangegange Skulptur Battlefield

berlin.de

Das internationale Kunstprojekt Battlefield Love Memorial des österreichischen Künstlers Nikolaus Eberstaller bietet eine inspirierende Alternative zu bedrückter Erinnerung an 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs. Es stellt unsere 7 Kardinaltugenden, Kräfte der Transformation, Lösungen für inneren und äußeren Frieden, für Fülle und Nachhaltigkeit, in den Vordergrund.

Gallerytalk Online Magazin für zeitgenössische Kunst

Eberstaller ruft auf. Die Gesellschaft zum Hinsehen und Teilnehmen, seine Künstlerkollegen zur Demut. Eberstaller glaubt: Kunst ist normal. „Eigentlich“, findet er, „ist gerade jetzt die beste Zeit für Kunst.“ Seit jeher hätten Krisen die Menschen kreativ gemacht. Er spricht von Kriegen und Bankencrashs. Als 2008 die amerikanische Immobilien-Blase platzte, da hätte es so richtig losgehen können. „Aber es passierte nichts!“ Eberstaller ärgert sich. Nicht wie ein trotziges Kind, dem einer den Lolli unter der Nase weggeschnappt hat, sondern wie einer, der an etwas glaubt. Eberstaller glaubt an die Kraft der Kunst. … Eberstaller will ein Künstler sein, der transformiert. Wenn er produziert, dann als ein Gefäß, das sich solange füllt, bis es überläuft. „Was entsteht, hat meine Umwelt geformt“, sagt Eberstaller. Deswegen nennt er positive Demut als wesentlichen Faktor des Künstlerdaseins. Immer wieder gleichen seine Bilder im Nachhinein einer Prophezeiung. In seiner Kunst spiegelt sich, was zwar da, aber noch nicht sichtbar war. So war es bei seinem Bild „So ein schönes Kind warst du“. Es zeigt einen Jungen zwischen bedrohlichen Lianen mit einer Naht senkrecht auf dem Oberkörper. Als Eberstaller das Kind malte, wusste er noch nicht, dass er schwer krank war. Wenig später musste er sich einer Operation unterziehen. Auf das vorausschauende Moment in seinen Arbeiten ist Eberstaller nicht stolz. „Kunst ist ein Lautsprecher“, sagt er. Aber nicht unbedingt sein Lautsprecher. „70 Prozent von dem, was ich mache, sind scheiße, 30 Prozent sind gut – nur zehn Prozent sind das, was ich wirklich machen will.“ Zu diesen zehn Prozent zählt das rosafarbene „Battlefield Love Memorial“. Ein Schlachtfeld in rosa, prominent platziert. Es geht um die Dualität von Gut und Böse. Und wieder um Transformation. So wie sich die Liebe zuweilen in ein Schlachtfeld verwandelt, so soll sein Schlachtfeld zu Liebe vernichtet werden. Nicht nur abstrakt. Nein, am Ende soll ein Bulldozer die temporäre Installation dem Erdboden gleich machen. Details des Projekts stehen noch zur Disposition, nicht aber die Farbe von Soldaten, Panzern & Co. Rosa, das stand für Eberstaller immer schon fest. Die perfekte Begründung hat ihm dann erst der befreundete Kunsthistoriker und Kurator Achim Gnann geliefert: Rosa ist die Mischung aus weiß und rot – Rot versinnbildlicht das Blut, weiß die Reinheit.

Er selbst, gesteht Eberstaller, habe immer mehr an Hautfarbe gedacht – „popartmäßig überzogen“. Noch eins ist für ihn ganz klar: sein Schlachtfeld soll in Berlin passieren. Berlin, als absolutes Paradebeispiel der Transformation. Ein Ort, wo Kälte, Starre und Mauer, Inspiration und Aufbruch gewichen sind … In Deutschland … werde aus der Last der Generationen Kraft. „Wir erleben dort eine Transformation zum Guten, wie wir sie nirgendwo anders erfahren können“. Wenn er sich ein Land aussuchen sollte, das vorerst mit Sicherheit keinen Krieg anzettelt, es wäre Deutschland. Vor dem Reichstag oder auf dem Tempelhofer Feld – da sieht Eberstaller seine Über-Installation. „Ich bin geisteskrank, völlig größenwahnsinnig, ich weiß“, kommentiert er. Das Battlefield sei eben eine Art Lebensprojekt. Er will es richtig machen. Am liebsten möchte er fünf Kontinente damit bespielen. Er will es richtig machen. „Museale Kunst hat ihre Berechtigung“, findet Eberstaller. Er aber will raus. Seine Kunst soll in die Öffentlichkeit. Dass das Battlefield auch ein nicht von der Hand zu weisender touristischer Faktor wäre, davon ist er überzeugt. Im gewöhnlichen Kriegerdenkmal zum Beispiel sieht er bloß eine versiegelte Fläche. „Da wird drei Mal im Jahr geputzt. Sonst passiert da nichts.“ Eberstaller sucht die Möglichkeit, „Denkmal“ als etwas Neues zu begreifen. Sein Battlefield muss belebt werden. „Die Leute sollen zwischen Panzern Picknicken, Gewehre abbrechen, Sex neben Soldaten haben – nur völlig abtragen dürfen sie es nicht“, erklärt er. Und je mehr sein Werk von Leben erfüllt werde, desto weniger scheine das einstige Schlachtfeld hindurch. „Noch bevor die Planierraupe kommt, wird nur noch Liebe übrig sein“ – so stellt sich Eberstaller das vor. Jetzt braucht er Investoren. „Aber welcher Konzern sollte diese Botschaft nicht unterstützen wollen?“ Eberstaller ist hoffnungsvoll. Auf öffentliche Gelder will er verzichten. Damit solle man lieber junge Künstler fördern. Er hat es nicht in diesem Zusammenhang gesagt, aber was wäre ein Fan-Artikel ohne den obligatorischen Emotionsrundumschlag: „Ich habe mich schon als Kind gefragt: Wenn wir wissen, dass das All unendlich ist. Wie geht es dann, das etwas unmöglich ist?“

Auszug aus einem Interview / Anna Meinecke/ gallerytalk

Druckreife Fotos

Arkanischer Platz Blende1ry

Simulation der Performance am Askanischen Platz vor der Ruine des Anhalter Bahnhofs.

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Das offizielle Logo zu BLM

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Das den Veranstaltungen vorangegangene Kunstwerk BATTLEFIELD von Nikolaus Eberstaller

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Die in Beton gegossene, lebensgroße Installation in der europäischen Kulturhauptstadt Breslau/Wrocław 2016 wird am Ende aufgelöst. LOVE bleibt sichtbar.

BATTLEFIELD LOVE LIVE - Mittelmeerflüchtlinge

Battlefield Love Live – Mittelmeerflüchtlinge

HONEY Home Made Money II Whole Series

Honey-Home Made Money II (Edition BLM), Nikolaus Eberstaller 2015

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Portrait des Künstlers. Foto: Werner Linsberger

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Portrait des Künstlers. Foto: Werner Linsberger